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Das Ba Duan Jin Qi Gong hat seine Wurzeln in China. Es wurde in der Song-Dynastie (960-1279) von General Yueh Fei, der im Shaolin-Kloster ausgebildet wurde, zur Einbindung in das Kampfsystem entwickelt. Man nutzte das Ba Duan Jin u.a. zur Gesundheitsförderung und zur Aufwärmung vor dem Training oder Kampf, um Zerrungen oder Ähnliches zu vermeiden.

Das Ba Duan Jin wird auch als die "acht Brokate" oder "acht Brokatübungen" oder "Pa-Tuan-Chin" bezeichnet. Es dient heutzutage oft als Einführung in das Tai-Ji-Quan. Die Bewegungen werden in Verbindung mit der Atmung, der Geistes- und der Qi-Kontrolle durchgeführt und befolgen heilgymnastische Prinzipien. Es passt daher ideal zu den Prinzipien des Yin/Yang der inneren chinesischen Kampfkünste. Es sorgt für einen harmonischen Fluß des Qi, regt den Kreislauf und Energiefluss an. Aufgrund der Bauchatmung erhöht sich die Ausdauer und eine bessere Versorgung mit Sauerstoff ist das Resultat. Langsame Bewegungen lösen Verspannungen und die Wirbelsäule wird durch das Zusammenziehen, Drehen und Strecken flexibel gehalten.

Heutzutage gibt es viele verschiedene Formen des Ba Duan Jin. Einige sind modernisiert und vereinfacht worden, damit auch alte, schwache und kranke Menschen diese Bewegungen durchführen können.

Großmeister Evan Pantazi hat das Ba Duan Gin um die "Elemental Sounds" erweitert, die Gary Rooks über das TCM in das Kyusho des K.I. eingearbeitet hat. Mit diesen "Elemental Sounds" wird die Wirkung der gymnastischen Bewegungen auf die Leitbahnen bzw. die Vitalpunkte nochmals verstärkt. Das Ba Duan Gin Qi Gong sorgt für das ungehinderte Fließen des Qi im eigenen Körper und unterstützt damit die energetischen Anwendungen im Kyusho.