Im Dojo Kyusho Erlangen lehrt man unabhängig von der Stilart, Kyushopunkte zu nutzen und das Wissen um diese Punkte wird auf Lehrgängen aller möglichen Kampfkünste erweitert. Diese Art des Studiums des Kyushojutsu ist ein Extrakt aus der TCM (traditionelle chinesische Medizin, Akupunktur), der westlichen Medizin (Neurologie) und dem Wissen um das Kyushojutsu aus dem Bereich verschiedener Ninjutsu-Stile, aber auch aus den Kampfkünsten aus Okinawa, dem koreanischen Kampfkunstbereich, sowie aus chinesischen und russischen Quellen, um einen kleinen Auszug zu geben. Wir sind unabhängig und legen uns auf keine Stilart fest, wir lernen von jedem System.
Die Bereiche dieses Studiums umfassen u.a. auch
- Vitalpunkte des menschlichen Körpers
- Restaurative Methoden und Reanimationen zur Beseitigung von Auswirkungen des Kyushojutsu
- Anwendung der Vitalpunkte innerhalb der Kampfkunst
- Energetische Anwendung bzw. Verstärkung
- Verständnis der menschlichen Psyche
- Elemental Sounds (Kiai) als Verstärkung
Der Sinn in unserem Kyushojutsu ist nicht, eine eigene Kampfkunst zu lehren, sondern schlicht eine Ergänzung und Bereicherung für jeden Kampfkünstler darzustellen. Jeder Student sollte das Kyushojutsu in sein eigenes System integrieren können. In vielen Kampfkünsten ist das Wissen mit der Zeit verloren gegangen. Das Kyushojutsu bringt dieses Wissen wieder zurück.
Auf Lehrgängen rund um das Thema Kyushojutsu findet man Kampfkünstler aus allen Bereichen, darunter haben wir Studenten auch aus dem BBT/Ninjutsu, Jujutsu, BJJ, verschiedenen Karate-Stilen, Kempo, Kung Fu und den verschiedenen chinesischen Stilen, Aikido, Hapkido, Systema, Aikijutsu, Judo, dem westlichen Boxen und vielen mehr getroffen und die Gelegenheit gehabt, mir ihnen zu trainieren. Somit ist auf Seminaren garantiert, daß man mit den verschiedensten Leuten aus den verschiedensten Bereichen Erfahrungen sammeln kann.
Der Fokus liegt zur Zeit auf dem Kyusho des Kyusho International (K.I.) unter Leitung von Evan Pantazi.